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19.5.2012

Kooperation zwischen der Realschule am Europakanal und der Franconian Interantional School (FIS) Erlangen - Brieffreundschaften der Klasse 5e

Die Ganztagsklasse 5e mit dem Profil Kunst ist eine Kooperation mit der FIS in Erlangen eingegangen. Die FIS ist eine internationale Privatschule, die überwiegend von Kindern  besucht wird, deren Eltern aus der ganzen Welt stammen und hier im Erlanger Raum bei internationalen Firmen arbeiten. Deutsch ist für sie Fremdsprache. Ziel dieser Kooperation ist es eine „Win-Win-Situation" für alle Beteiligten zu schaffen. Die Schüler der FIS können einen direkten kulturellen Austausch mit gleichaltrigen deutschen Schülern erfahren und unsere Schüler haben die Möglichkeit ihren Horizont zu erweitern und „über den eigenen Tellerrand" hinweg zu schauen, ohne in die weite Welt hinausziehen müssen. 

Erstmals hatte nun die Klasse 5e die Gelegenheit mit Fünftklässlern der Franconian International School (FIS) in Erlangen Brieffreundschaften zu knüpfen. Der erste Kontakt fand in Form von Steckbriefen statt, die sowohl die Schüler der FIS als auch die Klasse 5e von sich erstellten. Diese ersten Steckbriefe waren auf Deutsch, was nicht selbstverständlich für alle Schüler war, denn die Schüler der FIS lernen Deutsch natürlich als Fremdsprache.   Die restlichen Fächer werden nämlich auf Englisch unterrichtet. Deshalb schrieb die Klasse 5e den nächsten Steckbrief auch gleich auf Englisch.  

Am 20.11. war es dann soweit. Die neu gewonnenen „Penfriends" aus der Röthelheimallee (dort ist die FIS zu Hause) besuchten unsere 5e in Begleitung von vier Lehrkräften. Nach einem ersten Kennenlernspiel, gestaltet von Mrs B. Müller, bei dem es darum ging, möglichst viel über die Besucher zu erfahren, hatte die Klasse 5e ihre erste Kunststunde auf Englisch. Origami war angesagt. Eine Kunstlehrerin der FIS bastelte mit ihnen bunte Schachteln und Blumen und obwohl die Schüler nicht jedes Wort gleich verstanden, fiel es ihnen dennoch nicht schwer, dem Unterricht bei ihrer „neuen Lehrerin“ zu folgen. Gleichzeitig unternahmen die internationalen Schüler erste „Faltversuche" unter Anleitung von Frau Knefelkamp - natürlich in der Fremdsprache „Deutsch". Das Ergebnis waren viele hüpfende Frösche.

Erste Briefe haben nun auch die Schallershofer Straße in Richtung Röthelheimallee verlassen.

Als nächster Schritt ist ein Gegenbesuch bei der FIS geplant.   

Es bleibt also spannend.