Schulleben
- 1:
Schulleben.- 1.1:
Schüleraktivitäten. - 1.2:
Klassenfahrten. - 1.3:
Projekte.- 1.3.1:
Erzähler der Nacht. - 1.3.2:
Schule ohne Rassismus. - 1.3.3:
Bewegungspause. - 1.3.4:
Bewegte Pause. - 1.3.5:
Klimedia AG. - 1.3.6:
Vokabelolympiade. - 1.3.7:
European Culture Run. - 1.3.8:
24h-Lauf. - 1.3.9:
unlimited Schooltour. - 1.3.10:
Studie Schulsport. - 1.3.11:
Straßenkind für einen Tag. - 1.3.12:
Bildergalerien. - 1.3.13:
Weidenhütte.
- 1.3.1:
- 1.4:
Wimpernschlag und Ewigkeit. - 1.5:
Aus dem Unterricht. - 1.6:
Euroshop . - 1.7:
ERtappt. - 1.8:
Ganztagsangebote. - 1.9:
Schüler des Monats. - 1.10:
Praktika und Berufsvorbereitung. - 1.11:
Schulpartnerschaften. - 1.12:
SMV.
- 1.1:
- 2:
Eltern. - 3:
Personal. - 4:
Informationen. - 5:
Schulentwicklung. - 6:
Kontakt.
European Culture Run 2008
Was ist der European Culture Run?
Sport und Kultur zu verbinden ist Ziel dieses Events. Alle Schüler laufen „virtuell-real“ die Strecke nach Istanbul/Besiktas zu unserer Partnerschule, dem Etiler Lisesi, und wieder zurück nach Erlangen. Das sind insgesamt ca. 3300 km. Jeder Schüler muss dazu also ca. 3 km bis 4 km laufen.
Zusätzlich „bearbeiten“ viele verschiedene Projektgruppen auf ganz unterschiedlichen Segmenten die Türkei und den Vorderen Orient in und außerhalb der Schule thematisch.
Am Abschlusstag werden die Projekte im Rahmen eines Basars präsentiert. Dieser „Basar“ soll möglichst alle Sinne ansprechen und sowohl das Informationsbedürfnis befriedigen als auch Spaß und Freude bieten. Auch ausländische Kulturvereine Erlangens haben ihre Unterstützung zugesagt. Für eine weitgehend landestypisch türkische Verpflegung wird gesorgt sein.
An den Projekttagen werden Gäste aus unserer Partnerschule in Besiktas anwesend sein.
Einladung
Wir würden uns freuen, Sie am Freitag, 29.02.2008, zwischen 11:00 h und 16:00 h begrüßen zu dürfen. Sie werden sicherlich sehen, dass an unserer Schule „etwas läuft“ und natürlich wird auch die „Basaratmosphäre“ durch möglichst viele Gäste noch authentischer.
European Culture Run 2011 nach Lublin
"Der European Culture Run 2011 zu unserer Partnerschule, dem Gimnazjum Nr. 19 in Lublin (Ostpolen), ist geschafft. Die Schüler der 9. Jahrgangsstufe haben ihre Projekte durchgeführt und für die 5. bis 8. Klassen präsentiert. Unsere polnischen Gäste, die extra zu diesem Culture Run angereist sind, waren beeindruckt. Die Schüler der 5. bis 8. Klassen sind währenddessen die gesamte Strecke von 1 355,2 km nach Lublin (1 130 km von Erlangen entfernt - somit wurde unser Ziel klar erreicht!) gelaufen, allerdings rundenweise auf dem Sportplatz. Insgesamt "erliefen" alle Schüler der Jahrgangsstufen 5 - 8 sage und schreibe 4 791,81 €!"
Diese hervorragenden Rahmendaten konnten wir Ihnen schon vor einiger Zeit auf unserer Homepage präsentieren. Doch wie kam es zu diesem erstaunlichen Erfolg? Welche Projekte wurden eigentlich durchgeführt und welche Ergebnisse konnten mit den Schülern zusammen erarbeitet werden? Die folgenden Zeilen sollen Ihnen einen kurzen Überblick verschaffen:
Schon bei der Planung war klar: Der diesjährige ECR sollte eine ganz besonderer Würdigung erhalten. Dank der zahlreichen Ideen der beteiligten Lehrkräfte konnte der ECR nämlich zusätzlich in die Projektpräsentation der 9. Klassen integriert werden, die seit geraumer Zeit an den bayersichen Realschulen als vorgeschriebenes Element eines jeden Schuljahres stattfindet. Mit der Verquickung dieser Veranstaltung mit dem realen Schulleben konnte dem Postulat eines zielorientierten Projektunterrichts in besonderem Maße Rechnung getragen werden.
Nach der ersten Ideenfindung, bei der die einzelnen Projekte auf einer Stellwand den Schülern präsentiert wurden, betrat unsere Schule auch bei der Zusammenstellung der Arbeitsgruppen Neuland. Erstmals konnten die Schüler sich durch Bewerbungsschreiben für das sie persönlich interessierende Projekt quasi "einschreiben". Nur die besten Anmeldungen erhielten dann auch den Zuschlag für ihr Wunschprojekt. Für die Projekte selbst wurden zwei Unterrichtstage (13.4./14.4.) anberaumt. Tag 1 sollte der Vorbereitung dienen, am 2. Tag war Zeit dafür die Projekte den Jahrgangsstufen 7 und 8 zu präsentieren. Mithilfe von Laufzetteln konnten diese Projektbesucher bei erfolgreicher Bearbeitung des Projektes ihren Lernfortschritt sichtbar machen. An diesem zweiten Tag sollten auch zusätzlich der Spendenlauf durchgeführt werden (hier waren auch die Klassen 5/6 involviert).
Nachdem wir unsere polnische Partnerschule über unser Projketvorhaben informiert hatten, zeigten sich diese derart beindruckt, dass sie es kurzfristig organiseren konnten mit einer Gruppe von neun Schüler uns zu besuchen und bei unserer Arbeit zu unterstützten. Natürlich ergab sich dann auch die Möglichkeit im Rahmen dieses Kurzbesuches Erlangen und Nürnberg zu besuchen. Dank der problemlosen Gastfreundschaft engagierter Eltern konnte so fast ein regulärer Schüleraustausch mit in das Projket integriert werden.
Abschließend lässt sich sagen, dass es zwei ereignis- und lehrreiche Tage waren, die nicht nur unsere beiden Schulen, sondern vielleicht auch unsere beiden Länder Polen und Deutschland sowie deren Beziehungen, wenn auch nur ein kleines Stück, nähergebracht hat. Allen Beteiligten sei auch an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt.
Im Folgenden können Sie die einzelnen Erfahrungsberichte aus den Projekten begutachten. Zur Erstinformation können Sie
hier eine Projektübersicht downloaden:
Projekt "Was kann er uns erzählen?"
Im Rahmen des European Culture Runs nach Polen sollte natürlich auch die Literatur nicht zu kurz kommen...was kann uns ein polnisch-jüdischer Autor, der zudem auch noch den Literaturnobelpreis verliehen bekommen hat, sagen? Seine Geschichten aus dem Buch „Der Geschichtenerzähler“ sprühen vor Charme und Witz, aber sie besitzen auch immer einen wahren Kern. Das sollten wir auch im Verlauf der Projekttage feststellen, bei denen sich jede Gruppe mit ausgewählten Geschichten beschäftigte. Aber nicht nur die Literatur stand im Mittelpunkt unseres Projekts, sondern auch Einblicke in die jiddische Sprache, in das Leben im jüdischen Shtetl (Wohnviertel) in Warschau, in die Biographie Singers und obendrauf wurde auch noch begeistert das Tanzbein geschwungen. Am Ende des Projekts konnte sich das Ergebnis durchaus sehen lassen. Neben einer Klagemauer, die für die Gedanken der Besucher errichtet wurde, fand man an unserem Projektstand Plakate, Briefe, realistische Nachbauten von Szenen ausgewählter Geschichten und sogar ein selbst gebautes Dredel- Spiel. Besonders letzteres kam bei den Projektbesuchern sehr gut an. Abschließend waren sich alle Teilnehmer einig: Isaac B. Singer ist ein Autor, der jeden auf eine andere Art und Weise fasziniert hat und alle Projektteilnehmer waren sich darüber einig, dass es eine tolle Herausforderung war, sich mit ihm und allem was dazugehört auseinander zu setzen.
(Nina Reuter / Julia Schwarz)
Projekt "Gesellschaftsspiele erstellen"
Das angebotene Projekt fand großen Anklang bei den Schülern, so dass ich auch einige Bewerber ablehnen musste. Mit den verbliebenen Schülern habe ich mich einmal vorher in einer Pause zu einem Vorabgespräch getroffen, wo geklärt wurde, was ich mit ihnen vorhabe und welches Material sie im Vorfeld besorgen sollen. Die Schüler waren sehr zuverlässig, hatten für den ersten Projekttag wirklich viele Bilder und auch Zahlenmaterial über Polen und die Partnerstadt gesammt, so dass wir in den sechs Stunden viele Puzzles mit Sehenswürdigkeiten, Wappen usw., ein Polen-Quartett, ein Spiel "Wer wird Polen-König" und ein Spiel in Anlehnung an Scottland Yard "Flucht des Phantoms" entwicken konnten. Am zweiten Tag war die Station sehr überlaufen, und die 9. Klässer haben ihre Spiele gut präsentiert, indem sie mit den jüngeren Schülern diese z.T. durchgespielt haben. Dabei haben wir jedoch festgestellt, dass die Schüler durch die Stationen hetzen mussten, um die geforderten Unterschriften zu erhalten, so dass wir für die 8. Klässer die Spiele
nur noch im Schnelldurchlauf präsentiert haben. Das Projekt hat allen viel Spaß gemacht und sie haben sich spielerisch Wissen über Polen erworben.
(Andrea Zimmert)
Projekt "Mit dem Ball am Fuß Polen kennen lernen"
Wie kann man das Konzept "Bewegte Schule" in das Projekt integrieren? Von dieser Ausgangsfrage ausgehend war schnell klar. Es muss ein Ball ins Spiel kommen. Daher lag auch die Verknüpfung mit den polnischen Sportgrößen und Lieblingssportarten auf der Hand. Die Schüler informierten sich zunächst selbstständig über Stars wie Adam Malysz, Robert Kubica oder Agnieska Radwanska, um dann Quizfragen zu erstellen. Der Clou: Die Fragen wurden in ein Trainingsprogramm eingebettet, das von den Schülern während des Beantwortens der Fragen absolviert werden musste. Damit es den Schülern der 7. / 8. Jahrgangsstufe etwas einfacher gemacht werden konnte, fassten die einzelenen Projektgruppen ihre Ergebnisse in Infotexten zusammen, die vor dem Programm zunächst aufmerksam von den Probanten durchgelesen werden mussten. Die Durchführung der Fußball-, Handball- und Basketballprogramme machte viel Spaß und letztlich wurde sogar noch etwas dabei über die pittoreske Sportvielfalt unseres Nachbarns vermittelt. Highlight war dabei auch das Torwandschießen, das in ein Trainingsprogramm mit einem Kreuzworträtsel eine neuartige Verbindung von "Bewegung und Lernen" einging.
(Kai Wörner)
Projekt "Polnische Persönlichkeiten"
Wer hätte das gedacht? Bei der Recherche über polnische Persönlichkeiten erwies sich dieses Land als wahre Fundgrube. Jede Menge Nobelpreisträger, wie z. B. Madame Curie (Physik, Chemie) oder Lech Walesa (Frieden) wurden hier geboren. Aber auch auf anderen Gebieten machten sich polnische Landsleute einen Namen. Nikolaus Kopernikus stellte die Theorie um das neue, heliozentrisches Weltbild auf, die Kompositionen von Frederic Chopin zählen zu den wichtigsten Werken der klassischen Klavierliteratur und der Regisseur Roman Polanski kam mit seinen Filmen „Rosemaries Baby“, „Frantic“ und „Der Pianist“ zu Weltruhm.Nicht zu vergessen Karol Wojtyła, der als Johannes Paul II. 26 Jahre lang der bisher einzige slawische Papst der katholischen Kirche war und einen großen Anteil an der Beendigung des Sozialismus in seinem Heimatland hatte. Die fünf Arbeitsgruppen, die bereits im Vorfeld recherchiert hatten, erstellten mit ihren Ergebnissen eindrucksvolle Plakate. Interessierte Siebt- und Achtklässler konnten ihr neu erworbenes Wissen über polnische Persönlichkeiten anhand eines Kreuzworträtsels überprüfen. Für viel Heiterkeit sorgten die ersten Versuche einer nach Musik von Chopin getanzten Polonaise unter der Anleitung geduldiger polnischer Austauschschülerinnen.
(Agnes Plier)
Projekt "Spachkurs Polnisch"
Lesen Sie hier die
Projektbeschreibung und rufen Sie hier den
Laufzettel und wichtige
Vokabeln ab.
(Anna Szwarc / Renate Fries)
Projekt "Chemie - Umwelt - Klima"
In der Arbeitsgruppe „Chemie – Umwelt – Klima - Polen und Deutschland im Vergleich“ erarbeiteten 14 Schüler mit Unterstützung von polnischen Austauschschülerinnen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Polen und Deutschland hinsichtlich der Umweltgesetzgebung beider Länder, dem Umgang mit potenziell umweltgefährdenden chemischen Betrieben, der Rolle von Atomkraftwerken und der Ausweisung von Naturschutzgebieten. Interessanterweise konnte bei den Recherchen der Schüler herausgefunden werden, dass Polen bisher keine Atomkraftwerke besitzt und sehr viele Naturschutzgebiete auf polnischem Staatsgebiet liegen, die unter anderem auch den letzten Tieflandurwald Europas beherbergen. In den Präsentationen ist aber auch deutlich geworden, dass die Einhaltung von Umweltgesetzen auf den unteren Ebenen noch nicht selbstverständlich ist, insbesondere, da noch nachrangige Verwaltungsvorschriften fehlen.
(Dr. Michael Urbanger / Karen Georgi)
Erfreulicherweise konnten alle teilnehmenden Schüler mit einem Zertifikat, das Sie
hier abrufen können, ausgezeichnet werden.
Projekt "Fußball in Polen"
Fußball ist international und die Verflechtungen von Polen und Deutschland in diesem Bereich sind vielfältig. Diesen kamen die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des diesjährigen Culture Runs auf die Spur und damit auch der polnischen Kultur etwas näher. 14 fußball- und computerinteressierte Schülerinnen und Schüler erarbeiteten in Projektgruppen drei Multimedia-Präsentationen. Bearbeitet wurden folgende Themen:
-
Die polnische Nationalmannschaft
- Fußballer mit polnischen Wurzeln in Deutschland
- Ekstraklasa - Die polnische Liga
Mit großem Engagegement wurden eigene Kenntnisse zu den Themen durch
Internetrecherchen erweitert. Die Aufgaben verteilten die Schüler untereinander und arbeiteten selbstständig. Verwendet wurde das Programm Powerpoint. Hierbei konnten die Schüler im IT-Unterricht erlernte Kenntnisse über das Programm anwenden. Sie gestalteten nach den gängigen Richtlinien die Folien, gaben den Präsentationen ein ansprechenden Layout, animierten Texte und Bilder und fügten Hyperlinks ein, sodass sich mit einem Klick am den entsprechenden Button automatisch eine verlinkte Webseite öffnet, z. B. mit einem Ausschnitt aus einem Spiel von Borussia Dortmund, bei dem der polnische Nationalspieler Robert Lewandowski ein sehenswertes Tor erzielte oder mit der polnischen Nationalhymne. Die Präsentationen kamen bei unseren polnischen Gästen sehr gut an.
(Margret Schenker)
Projekt "Zwischen den Zeilen lesen“ – polnische Regisseure verfilmen ihre Sicht der Wirklichkeit
Von den schrägen Anfängen Roman Polanskis in „Zwei Männer und ein Schrank“ bis zum Oscar gekrönten „Pianisten“, vom Klassiker „Das Messer im Wasser“ über den „Dekalog“ Kieslowskis bis zum Film „Lichter“ von Hans-Christian Schmid (dem einzigen deutschen Filmemacher!) erarbeiteten sich die Schüler erste Kenntnisse über das Wirken bekannter polnischer Regisseure und die Tradition des polnischen Films. Es wurde deutlich, dass die starke Filmförderung auf ideologischen Überlegungen Lenins beruhte wie auch die Tatsache, dass die Regisseure mit starken Bildern und unterschwelligem Humor Gesellschaftskritik betrieben, die sich so der Zensur entziehen konnte. Die Schüler stellten ihre per Internetrecherche gewonnenen und nach Themen geordneten Informationen auf Plakaten zusammen, welche als Informationsquelle für interessierte Schüler der siebten und achten Jahrgangsstufe dienten, die anhand eines von den Neuntklässlern ausgearbeiteten Fragenkataloges durch die Arbeitsergebnisse der Gruppenarbeit geleitet wurden.
Projekt "Deutsch-Polnisches Geschichtsbuch"
Am ersten Projekttag erstellten 20 engagierte Schüler der 9.Klassen unter Anleitung des Geschichtsseminars ein deutsch-polnisches Geschichtsbuch. Unter dem Titel
„Deutschland und Polen: Zwischen Konfrontation und Verständigung“ untersuchten die Schüler Berührungspunkte der deutsch-polnischen Geschichte. Die Schüler recherchierten selbstständig, wobei ihnen „I-Pads“, ausgewählte Literatur und polnische Originalquellen, die von einer Referendarin übersetzt wurden, zur Verfügung standen. Mit den gesammelten Informationen gestalteten die Schüler zu den Themengebieten „Hitlers Überfall auf Polen“, „Die Bevölkerung Polens unter deutscher Herrschaft“, „Die Flucht und Vertreibung aus Polen“ und „Die Gewerkschaftsbewegung Solidarnosc“, die Seiten ihres eigenen Geschichtsbuchs. Dieses Buch diente am nächsten Tag den 7. und 8. Klassen als Grundlage, einen Einblick in die deutsch-polnische Geschichte zu gewinnen. Das Projekt war ein großer Erfolg und nach dem Motto „Lepiej późno niż wcale“ – „Besser spät als nie“, waren wir uns alle einig, dass trotz der Konfrontation in der Vergangenheit, heute einer Kooperation zwischen den beiden Ländern nichts mehr im Wege steht.
(Sandra Fees / Lola Voit)
Projekt "Stop Motion"
Im Rahmen des European Culture Run „nach“ Polen durften sich 16 Schülerinnen und Schüler auf künstlerische Weise mit diesem Land auseinandersetzen. Die Technik des Stop Motion Films eignet sich hervorragend, auf einfache Art und Weise kleine Filme entstehen zu lassen. Dabei fotografiert man mit einer Digitalkamera unbewegliche Gegenstände, die von Bild zu Bild ein bisschen verändert und bewegt werden. Spielt man die Bilder schnell hintereinander ab, wirkt es, als würden sich die Gegenstände bewegen und zum Leben erwachen… und genau das taten verschiedene Aspekte der polnischen Kultur: ein Fußball-Spiel zwischen Deutschland und Polen, dargestellt von Radieschen (weil passenderweise ein rot-weißes Gemüse …), Buchstaben, die durchs Bild tanzend das Wort Polen bilden und eine kleine Sequenz bei der aus Papierknüllern Zeichnungen zu Polen entstehen. Auf einmal ist Papst Paul II zu sehen oder das Nationalgericht Bigos.
Zwei volle Tage an den Filmen zu arbeiten hat den Schülern (und den Referendaren) sehr viel Spaß gemacht. Die Schüler kamen auf witzige Ideen und hatten ausreichend Zeit für: „Teilchen bewegen – Foto – bewegen – Foto – bewegen – Foto - …“
Projekt "Reiseland Polen"
Polen als Reiseland vorstellen - diese Aufgabe wurde in unserem Projekt, welches federführend vom Erdkundeseminar initiiert wurde, bearbeitet. Teilweise noch unbekannte Orte wie Tschenstochau, aber auch Tourismusmagneten wie Krakau oder die Ostseeregion mit der "Perle des Ostens" Danzig wurden auf ihre Tripqualitäten hin analysiert. Für Freunde des Wintersports kam auch die Hohe Tatra in den erlauchten Kreis der Reiseziele, die natürlich von unserer Partnerstadt Lublin angeführt wurden. Die beteiligten Schüler informierten sich zunächst über ihren Ort und erstellen dann Plakate, die dann mithilfe eines
Laufzettels bearbeitet wurden. Am Ende stand bei vielen fest: Polen ist nicht nur eine Reise wert!

