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7.2.2012

Überblick

  • komplett vernetztes Schulhaus mit 3 IT-Räumen
  • WLAN-Vernetzung mit speziellen strahlungsarm eingestellten Accesspoints mit einer Abdeckung von 90% im Schulhaus
  • Einsatz des Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterOpen School Servers, Beta Tester des Open Schoolservers
  • Einsatz von undefinedRembo/MySHN, der professionellen Imagelösung zur Wiederherstellung von Clients und zur Softwareverteilung
  • Einsatz des Groupware Lösung OpenXchange.
  • Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Schulserver Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterAGSS
  • E-Learning mit moodle
  • Die Erstellung und Pflege der Homepage im Team (Eltern, Schüler, Lehrer) wird unterstützt durch das professionell Web Content Management System (WCMS) Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterTypo3
  • Die Schule erfüllt alle wesentlichen Forderungen (z.B. IT-Leitung durch die Schulleitung), die die Gesellschaft für Informatik e.V. in ihrem Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterThesenpapier aufgestellt hat.

IT in der Schule und im Schulmanagement

Unsere Ziele:

Das "everywhere – everytime – everyone" Netz

  • everywhere steht als Synonym für den angestrebten Zugriff auf alle für Schüler, Eltern, Lehrer und die Schulverwaltung nötigen Informationen von überall, ob im Unterricht oder von zu Hause.
  • everytime steht für das Ziel alle Dienste der Schule 24h und 7 Tage die Woche nutzen zu können.
  • everyone steht für den Anspruch jeden Schüler zur Nutzung von IT zu befähigen, die Eltern mit einzubeziehen und ihnen alle nötigen Informationen digital zur Verfügung zu stellen und den Lehrern die Möglichkeit zu geben IT im Unterricht und in der Verwaltung einzusetzen.

 
Die Realschule am Europakanal ist beim sachgerechten Einsatz von Informations- und Kommunikationstechniken im Schulmanagement stetig daran interessiert, die Kommunikation und damit auch die Zusammenarbeit zu fördern. Kernpunkt dieser Techniken ist der Einsatz des OpenSchoolServer und der dort enthaltenen Kommunikationslösung OpenXchange, die an der Schule sehr intensiv genutzt wird:
 

  • Jeder Lehrer, jeder Schüler und auch der Elternbeirat besitzen eine persönliche E-Mail. Darüber hinaus existieren für die verschiedenen Gruppen an der Schule E-Mail Postfächer (z.B. mathematik@real-euro.de, seminarlehrer@real-euro.de), über die der Informationsfluss schnell und effektiv weitergeleitet wird.
  • Eine elektronische Terminplattform, in die jeder Lehrer seine eigenen, sowie Termine für das Kollegium einträgt und sich über Änderungen auch von zu Hause informieren kann (https://mail.real-euro.de) ist mittlerweile Standard in der Kommunikation im Kollegium.
  • Interne Diskussionsforen begleiten den Schulentwicklungsprozess und machen Diskussion für alle Lehrer transparent. 
  • Ideen und Verbesserungsvorschläge werden in einer Wissensdatenbank (z.B. Bausteine zur Zeugniserstellung) gebündelt.

 

Ein wichtiger Gesichtspunkt einer lernenden Organisation wie der Realschule am Europakanal ist die Optimierung von Verwaltungsprozessen innerhalb der Schulgemeinschaft. Zu viel Zeit müssen Lehrer für Verwaltungsprozesse aufbringen. Erklärtes Ziel der Schule ist es, einen Schritt hin zur papierlosen Kommunikation zu machen, um zeitfressende papiergebundene Verwaltungsprozesse durch IT-gestützte flexible Verfahren zu ersetzen.

So wird bereits seit vier Jahren auf den Notenmanager gesetzt, der den Schülernotenbogen ersetzt und das lästige, wiederholte und fehlerträchtige Abschreiben der Noten in diverse Listen ersetzt. Mit den transparenten Leistungsbilanzen können Schüler jederzeit Einblick in ihren Leistungsstand in allen Fächern nehmen. Mindestens dreimal im Schuljahr werden die Eltern durch einen Ausdruck informiert. Die Schulleitung behält die Übersicht über alle Leistungsnachweise und kann Konferenzen effektiver durchführen, da alle Informationen zum Leistungsstand eines Schülers sofort abrufbar sind und verschiedene Auswertungen ausgedruckt werden können. Seit der Einführung des Notenmanagers profitiert die gesamte Schule von dessen Einsatz. So spart er den Lehrern Zeit bei der Verwaltung und Berechnung der Noten und Statistiken, die für die pädagogische Arbeit mit den Schülern genutzt werden kann. Die gewonnene Transparenz durch das Mehr an Information fördert das gegenseitige Vertrauen und reduziert Fehler, da alle an dem Prozess "Notengebung – Leistungen eines Schülers" Beteiligten jederzeit informiert sind.

Dies alles ist aber nur durch eine effektive und kostengünstige IT-Infrastruktur der Schule möglich. Als Grundlage sieht die Schule ein vollständig vernetztes Schulgebäude und eine auf die Schulbedürfnisse angepasste Serverlandschaft. Aus diesem Grund wird bereits seit mehr als 7 Jahren auf die Flexibilität, Sicherheit und Zuverlässigkeit von Linux und seit drei Jahren auf den OpenSchoolServer (http://www.extis.de/oss.html) gesetzt, an dessen Entwicklung die Realschule am Europakanal von Anfang an federführend beteiligt war. Schüler, Lehrer und Schulverwaltung finden auf dem Schulserver die auf ihre Aufgaben zugeschnittene Umgebung vor. So besitzt jedes Schulmitglied einen individuellen Login mit eigener E-Mailadresse (z.B. markus.boelling@real-euro.de), Speicherplatz, Zugriff auf Gruppenordner für gemeinsames Arbeiten an Dokumenten u.v.m.

 

Ein weiterer wichtiger Punkt einer lernenden Organisation ist ein transparenter Informationsfluss untereinander und der Zugriff auf alle wichtigen Informationen von überall (das „everywhere net“). Als Grundlage dienen hier das vom EDV-Team der Schule selbst geplante und installierte WLAN-Netz und die Standleitung ans Internet.

Seit Einführung des WLAN-Netzes werden an der Schule neben den schuleigenen Notebooks immer mehr private Notebooks der Lehrer eingesetzt, die in das Schulnetz eingebunden sind – eine Entwicklung, die wir im Sinne der Unterrichtsoptimierung und IT-Anwendung forcieren wollen.

 

Aktuell nutzen bereits eine beachtliche Anzahl an  Lehrern eigene Notebooks im Unterricht und zur Vorbereitung, die alle in das WLAN-Netz eingebunden sind. Trotz der 4 Rechner im Lehrerzimmer und weiterer 5 Rechner im Stillarbeitsraum für Lehrer sind die Vorteile eines eigenen Notebooks zusammen mit dem WLAN der Schule als sehr hoch einzustufen. Alle Dienste des OSS (OpenSchoolServers) lassen sich auch auf dem privatem Notebook nutzen.

 

Situationsbeispiele:

 

Situation 1 – Vorbereitung in einer Freistunde – Erstellung eines Arbeitsblattes für den Unterricht

 

Ein Lehrer möchte im Lehrerzimmer während einer Freistunde das zu Hause erstellte Arbeitsblatt noch einmal überarbeiten und mit Daten aus dem Internet ergänzen. Er öffnet dazu seine Lieblingstextverarbeitung, lädt die Datei von seinem Notebook, parallel öffnet er den Browser und sucht noch ein paar aktuelle Artikel einer englischen Zeitschrift und fügt ein paar Bilder ein, die er über das WLAN und die Internetverbindung der Schule gefunden hat. Das fertige Arbeitsblatt kann er nun allen Kollegen im passenden Verzeichnis auf dem Schulserver über WLAN zur Verfügung stellen. Er möchte einen Kollegen noch schnell zu seinem Dokument befragen und nimmt dazu sein Notebook zum Tisch des Kollegen mit. Nachdem alles korrigiert ist, kann er ebenfalls über WLAN das 4-seitige Arbeitsblatt doppelseitig und geheftet in Klassenstärke auf dem Kopierer im Lehrerzimmer ausgeben.

 

Situation 2 – Im Unterricht – Eine multimediale Religionsstunde

 

Der Religionslehrer befindet sich mit seiner Klasse im Religionsfachraum. Er zeigt über sein Notebook einen Film zum Thema „Andere Religionen – Hinduismus“. In der Diskussionsphase treten Fragen auf, die vom Lehrer nicht sofort beantwortet werden können. Der Lehrer öffnet den Browser und holt die entsprechenden Informationen aus dem Internet über die WLAN-Verbindung seines Notebooks.

 

Situation 3 – Informationen zum Schulalltag – Termine - E-Mails

 

Zur Vorbereitung des Deutschjahrgangsstufentests möchte sich eine Deutschkollegin zusätzlich zu den Informationen der Schulleitung in der permanenten Lehrerkonferenz  über die Gegebenheiten des Deutschtests informieren. Dazu wurden vom Sekretariat automatisch aus dem Online-Postfach des Kultusministeriums die KMS zum Deutschjahrgangsstufentest per E-Mail an die Deutschfachschaftskollegen weitergeleitet. So auch das Bewertungsraster. Die Termine des Jahrgangsstufentests stehen im Terminkalender der Groupware. Nach erfolgter Korrektur kann die Kollegin sich auch von zu Hause die Excel-Datei aus dem E-Mailsystem herunterladen, ausfüllen und dann verschlüsselt über die Standleitung an die Schulleitung senden. Die Auswertung erfolgt dadurch schnell und effektiv. Jeder ist jederzeit informiert.

 

Situation 4 – IT mit der E-Learning Plattform "moodle"

 

Eine IT-Stunde in der 8. Klasse zum Thema Präsentationen mal anders. Die Schüler melden sich mit ihrem Benutzerkürzel und ihrem Passwort, welches sie bereits vom Anmelden am Computer kennen, unter Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterhttp://moodle.real-euro.de/ an und betreten den Kurs IT 8a 2006/2007.

In diesem Kurs hat der Lehrer bereits alle notwendigen Dokumente hinterlegt.

Jeder Schüler findet in dieser Plattform seine Umgebung vor, die er auch von zu Hause nutzen kann. Ziel dieser Unterrichtseinheit ist der Umgang mit einem Präsentationsprogramm, der Aufbau einer Präsentation und das Erstellen einer eigenen Präsentation. Das Präsentationsprogramm wird vorgestellt. Die Schüler probieren eine kleine Präsentation selber aus. Sie sollen sich kurz beschreiben.

 

Jeder Schüler kann, nachdem er mit seiner Präsentation fertig ist, diese in das System hochladen und damit zur Korrektur einreichen. Das System verzeichnet automatisch die Abgabe und zeigt dem Lehrer an, welche Schüler abgegeben haben. Einige Schüler sind nicht fertig geworden und wollen zu Hause ihre Präsentation überarbeiten. Da das System auch von zu Hause abrufbar ist, können die Schüler nun ihre Präsentation auch von zu Hause per Web-Browser einreichen. Ein Schüler hat einen Bedienpunkt vergessen und kann in der im E-Learningsystem hinterlegten PDF-Datei die Bedienung des Präsentationsprogramms noch einmal nachlesen.

 

Der Lehrer kann bequem (auch von zu Hause) alle Präsentationen durchgehen, bewerten und Kommentare dazu schreiben. Automatisch wird dabei der Lernfortschritt des Schülers dokumentiert.

 

Sobald die Bewertung eines Schülers abgeschlossen ist, kann dieser seinen Bewertungsstand einsehen und ebenfalls seinen Lernfortschritt ablesen, egal wo er sich momentan auch befindet. Er muss eine Internetverbindung nutzen können.
 

Während des Schuljahres summieren sich so die Bewertungen und können jederzeit im Gesamtüberblick betrachtet werden.