Schulleben
- 1:
Schulleben.- 1.1:
Schüleraktivitäten.- 1.1.1:
Wahlfach Rettungsschwimmen. - 1.1.2:
Wahlfach Sportkegeln. - 1.1.3:
Skilager. - 1.1.4:
Broadstairs. - 1.1.5:
Wahlfach Squash. - 1.1.6:
Wahlfach Parkour. - 1.1.7:
Wahlfach Spanisch. - 1.1.8:
Betriebserkundung der Klasse 7 b bei "Der Beck". - 1.1.9:
Schneetag der 5.Klassen. - 1.1.10:
Wahlfach Homepage. - 1.1.11:
Wahlfach Mountainbike. - 1.1.12:
Schulranzenaktion . - 1.1.13:
22. Schüler-Triathlon . - 1.1.14:
Laufteam beim Metropolmarathon in Fürth. - 1.1.15:
Theatergruppe. - 1.1.16:
Schulhausgestaltung. - 1.1.17:
Schülerzeitung. - 1.1.18:
Schülercafe. - 1.1.19:
Schach AG. - 1.1.20:
Lauftreff. - 1.1.21:
Schulband. - 1.1.22:
Chor Orchester Schulband. - 1.1.23:
Tutoren. - 1.1.24:
Streitschlichter. - 1.1.25:
Schulsanitäter. - 1.1.26:
Schülerbücherei. - 1.1.27:
Wandertag der 9 c im SJ 08/09. - 1.1.28:
Bücherei-Tour 2006.
- 1.1.1:
- 1.2:
Klassenfahrten. - 1.3:
Projekte. - 1.4:
Wimpernschlag und Ewigkeit. - 1.5:
Aus dem Unterricht. - 1.6:
Euroshop . - 1.7:
ERtappt. - 1.8:
Ganztagsangebote. - 1.9:
Schüler des Monats. - 1.10:
Praktika und Berufsvorbereitung. - 1.11:
Schulpartnerschaften. - 1.12:
SMV.
- 1.1:
- 2:
Eltern. - 3:
Personal. - 4:
Informationen. - 5:
Schulentwicklung. - 6:
Kontakt.
Die Kunst AG - Schulhausgestaltung
Eine Kunstgruppe, die sich ausschließlich mit der Gestaltung des Schulhauses auseinandersetzt, wurde im Jahr 2000 ins Leben gerufen. Ein Lehrerteam und Schüler der Jahrgangsstufen sieben bis zehn haben sich entschlossen, die „funktionalistische“ Architektur des Schulgebäudes in eine ansprechende, farbige Lebenswelt zu verwandeln.
Von Anfang an setzten wir uns deshalb das Ziel, der sehr klaren, aber auch monotonen Gestaltung des Gebäudes sinnliche Elemente einzufügen.
In den 70er Jahren schien der Sachlichkeit von Denkprozessen in architektonischer Hinsicht eine nüchterne und kahle Umwelt zu entsprechen. Eine Veränderung des Schulhauses lehnte sich für uns folglich an der Vorstellung an, dass Denk- und Lernprozesse keine leibfreien, autonomen Vorgänge sind, sondern immer auf einer sinnlich-emotionalen Basis stattfinden, die eine Entsprechung in der Umwelt verlangen. Der biologische Organismus ist in seiner Entwicklung geradezu auf sinnliche Reizfelder angewiesen, die ihn in Spannung halten und immer einen Schritt über sich hinaus und wieder zu sich zurück in die eigene Wahrnehmung, ins eigene, gewandelte Bewusstsein führen. Wer die Sinne fesselt, knebelt auch den Geist, oder auch umgekehrt, wer die Sinne anspricht, belebt auch den Geist..
Weiterhin schien es uns von Bedeutung, dass Schüler eigene Ideen entwickeln dürfen, durch deren Realisierung sie sich mit ihrem Lernort besser identifizieren und dabei gleichzeitig für dessen Erhaltung Verantwortung übernehmen können. Die gemeinsame Arbeit von Schülern und Lehrern an konkreten, sichtbar platzierten Objekten löst zudem einen sehr dynamischen Prozess in der Themenfindung aus, der zwischen Schülerinteresse, künstlerischem Anspruch und den Grenzen des Realisierbaren vermittelt.
Projekte im Schulhaus
Folgende Projekte wurden bereits im Innenbereich des Schulgebäudes realisiert:
- große Spiegelmosaikwand in der Pausenhalle Erdgeschoss
- Neugestaltung des Schülercafeeingangs im Erdgeschoss Pausenhalle
- Orientierungsschilder für Besucher im gesamten Schulhaus
- „Nana“-Wand nach Niki de Saint Phalle im Erdgeschoss
- Vorraumgestaltung erster Stock mit großformatigem Pop-Art-Wandbild nach Allen Jones
- große Mobiles im Treppenhaus Klassentrakt
- großes Vasarely-Bild im Treppenhaus Klassentrakt
- große Magritte-Taubenbilder im Treppenhaus Klassentrakt
- diverse Kunst-Sammlungen im Treppenhaus Erdgeschoss
- Kunstgalerie im Atrium-Gang erster Stock
Sowohl der Außenkörper des Schulgebäudes als auch der Schulhof wurden durch folgende Projekte umgestaltet:
Außenkörper des Gebäudes:
- Figurenensemble auf dem Dach des Haupteingangs
- Mosaik-Wandgestaltung an der Fassade des Musiksaales
Schulhof:
Aus dem Erlös des ISI-Preisgeldes wurde dem Ruhe-, bzw. Bewegungsdrang der Schüler Rechnung getragen und der Parkplatzcharakter des Schulhofes zugunsten des spielerischen Elementes verändert
- Amphitheater (grünes Klassenzimmer)
- Kletterwand Fassade Musiksaal
- Waldinseln mit Rindenmulch und Sitzplätzen zum Herumtollen oder Ausruhen
- Natursteine als Sitzplätze und Sonnensegel
- Baskettballkörbe als Sportinsel
- Holz beplankte Sitzbänke
Als ein Bildbeispiel soll hier unser erstes Projekt, die Spiegelmosaikwand dargestellt werden.
Spiegelmosaikwand
Unser erstes Projekt hatte zum Ziel einem sehr lichtschwachen Bereich der langgezogenen Pausenhalle im Erdgeschoss wieder Energie zuzuführen. Dies bewerkstelligten wir mit Tausenden von kleinen, selbst hergestellten Spiegelquadraten, die an der Rückwand der Halle angebracht wurden. Durch die Unregelmäßigkeiten der Handarbeit in Herstellung und Anbringung durchlief eine dauernde Bewegung das Spiegelfeld, die vor allem auch durch die Bewegung der Betrachter im Vorübergehen die Wand für das Augein in ein ständiges Glitzern versetzte. Und vor allem hatte die Spiegelmosaikwand den Effekt, dass sie viel Licht von entfernten Lichtquellen aufnahm und tatsächlich für Helligkeit im im hinteren Pausenraum sorgte.


