Schulleben
- 1:
Schulleben.- 1.1:
Schüleraktivitäten. - 1.2:
Klassenfahrten. - 1.3:
Projekte.- 1.3.1:
Erzähler der Nacht. - 1.3.2:
Schule ohne Rassismus. - 1.3.3:
Bewegungspause. - 1.3.4:
Bewegte Pause. - 1.3.5:
Klimedia AG. - 1.3.6:
Vokabelolympiade. - 1.3.7:
European Culture Run. - 1.3.8:
24h-Lauf. - 1.3.9:
unlimited Schooltour. - 1.3.10:
Studie Schulsport. - 1.3.11:
Straßenkind für einen Tag. - 1.3.12:
Bildergalerien. - 1.3.13:
Weidenhütte.
- 1.3.1:
- 1.4:
Wimpernschlag und Ewigkeit. - 1.5:
Aus dem Unterricht. - 1.6:
Euroshop . - 1.7:
ERtappt. - 1.8:
Ganztagsangebote. - 1.9:
Schüler des Monats. - 1.10:
Praktika und Berufsvorbereitung. - 1.11:
Fachraumgestaltung. - 1.12:
Schulpartnerschaften. - 1.13:
SMV.
- 1.1:
- 2:
Eltern. - 3:
Personal. - 4:
Informationen. - 5:
Schulentwicklung. - 6:
Kontakt.
Straßenkinder
Straßenkind für einen Tag - Bericht 2010
Am 20.November vor ca. 40 Jahren hat die UNO die Kinderrechtskonvention beschlossen. Seit dem Zeitpunkt veranstalten Kinderrechtsorganisationen jährlich einen Tag des Straßenkindes.
Die Klasse 6e hat in diesem Jahr wieder den Tag gestaltet, indem sie mit zahlreichen kleinen Geschenken und Informationsmaterial in Erlangen auf dem Hugenottenplatz für die Straßenkinder in aller Welt gesammelt hat.
Um 8.30 Uhr trafen sie sich mit Frau Funk-Rütten und Frau Knefelkamp am vereinbarten Platz und hatten zunächst viel Mühe, den großen Stand von terre des hommes aufzubauen, was aber dann doch besser klappte als gedacht, da alle Schüler beherzt anpackten. Um 9 Uhr waren also alle bereit, mit ihren „Bauchläden“ durch die angrenzenden Straßen zu ziehen und zu sammeln und zu informieren.
Kleine Pausen zwischendurch taten der Energie der Schüler und dem Engagement keinen Abbruch und am Ende hatten wir 638,73 Euro in den Sammeldosen.
Als wir um 12.30 Uhr den Stand wieder abbauten, konnte noch keiner ahnen, wie viel Geld zusammengekommen war. Die Hoffnung war natürlich, so viel in den Sammeldosen zu haben wie im letzen Jahr. – Diese Erwartung ist mit ca. 200 Euro übertroffen worden. Von uns Lehrern kommt ein großes Lob, und wir hoffen natürlich, dass wir diese Aktion nächstes Jahr wieder aufnehmen. Vielleicht wieder mit den Schülerinnen und dem Schüler aus Klasse 6e?
Das Geld geht an die Zentrale von terre des hommes nach Osnabrück, von wo aus Projekte unterstützt werden, die z.B. in Bolivien die Straßenkinder in feste Unterkünfte bringen wollen und schließlich in Schulen. Bildung ist der einzige Weg aus der Misere herauszukommen. Dies ist allerdings immer noch ein großes Stück Arbeit. Die Klasse 6e trägt mit ihrer Straßenaktion einiges zu Gelingen bei. Danke!
Straßenkind für einen Tag - Bericht 2009
Freitag, 20.11.2009, es ist kalt draußen und dennoch steht heute eine Aktion auf dem Hugenottenplatz an.
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5e waren „Straßenkinder für einen Tag“. Jedes Jahr findet um den 20.11. herum weltweit ein solcher Aktionstag statt, an dem Kinder für Kinder sammeln.
Es wurde aber nicht nur gesammelt. Schon in den zwei Wochen vorher hatte die 5e, immer wenn es sich ergab, Teelichter gebastelt, die sie den Spendern am 20.11. schenkten.
Um 9.30 Uhr trafen wir uns am Hugenottenplatz und bauten mitten zwischen den Verkaufsständen unseren Informationstisch auf. Die Schülerinnen und Schüler banden sich ihre „Bauchläden“ um, nahmen eine Sammeldose mit und liefen je Drei in einer Gruppe los. Es gab auch ein Schuhputzteam, das seine Dienste anbot, doch das blieb bei all den vielen Turnschuhen, Wildlederschuhen und Farbmixschuhen, die am Freitag unterwegs waren, ungenutzt.
Nach drei Stunden intensiven Suchens und Findens von Spendern zogen wir Bilanz. Die Klasse 5e hatte in dieser kurzen Zeit 474,24 € beisammen, die nach Osnabrück auf das Konto von terre des hommes überwiesen werden konnten..
Die Organisation unterstützt weltweit, insbesondere in Südamerika, aber auch in Afrika und Indien, Projekte, die Kindern wieder ein Zuhause geben und das Lernen in Schulen ermöglichen. Dies sind Kinder, die wegen AIDS ihre Eltern verloren haben und auf der Straße leben, weil ihre Familien sie nicht mehr ernähren können bzw. nicht mehr existieren. Terre des hommes schützt die Kinder vor Verelendung und Gewalt.
Fazit unserer Schüler am Freitag, den 20.11.2009: Es war aufregend und erlebnisreich. Es gab freundliche Spender und missmutige Menschen, die nichts von den Straßenkindern wissen wollten. Das Ergebnis insgesamt ist aber super. Nächstes Jahr machen wir das noch einmal.
Terre des hommes hat sich bei den Schülerinnen und Schülern der Klasse 5e mit einer Urkunde bedankt.
Projekt „Straßenkind für einen Tag“
Am Montag, dem 20. November, hat die Klasse 5c zusammen mit ihrer Klassenlehrerin, Frau Keller, sich an einer Aktion von Terre des Hommes beteiligt und einen Projekttag „Straßenkind für einen Tag“ durchgeführt. Nachdem wir uns im Unterricht zuvor inhaltlich gründlich auf das Thema Kinderarbeit und Leben von Straßenkindern vorbereitet hatten, schlüpften die Schüler/innen an diesem Montag selbst in die Rolle von Straßenkindern und betätigten sich als Schuhputzer, Straßenmusikanten, Bauchladenverkäufer, Autoscheibenputzer, halfen im Supermarkt beim Verpacken von Einkäufen oder standen am Infostand in der Grande Galerie Rede und Antwort. Nicht nur das umwerfende Sammelergebnis von 1139,94 €, das wir an Terre des Hommes spenden konnten, sondern auch die vielfältigen Erfahrungen, die die Schüler/innen an diesem Tag machen konnten, haben diesen Projekttag zu einem vollen Erfolg werden lassen!
Hier einige Rückmeldungen der Schüler/innen:
- Bei der Sammlung von Terre des Hommes ist es mir so ergangen: Viele Leute haben mich komisch angesehen. Leider habe ich aus Versehen dreimal den gleichen Mann gefragt, ob er mir etwas spenden will. Aber das Gute daran war, dass wir über 1000 € gesammelt haben. Es war sogar unser Schulleiter da. Bei der ganzen Sache war ich sehr aufgeregt. Yvonne
- Ich hatte ein sehr komisches Gefühl , denn selbst hat man genug zu essen und trinken, muss trotzdem betteln und Leute ansprechen. Es war sehr kalt und unangenehm und seitdem weiß ich, wie schlimm es Bettlern und den armen Kindern geht. Es war aber auch eine gute Erfahrung, denn jetzt weiß ich erst, wie gut es uns geht. Es hat mich erschreckt, wie manche Leute reagiert haben, aber die meisten waren doch freundlich. Natascha
- Mir hat der Tag sehr viel Spaß gemacht, denn es war schön sich in die Rolle eines Straßenkindes zu versetzen. Der Wasserverkauf hat mit am meisten Spaß gemacht, denn wir hatten dafür mehr Zeit, als beim Verpacken in Tüten. Einmal passierte uns Folgendes: In einem Geschäft haben wir zwei Verkäuferinnen getroffen, die haben gesagt: "Ihr kommt gerade richtig, denn unser Durst hat gerade angefangen." Darüber haben wir uns natürlich gefreut. Dann ist uns auch noch etwas Peinliches passiert: Ab und zu haben wir aus Versehen Leute doppelt oder sogar dreifach gefragt, ob sie etwas spenden möchten. Manche haben sich darüber ein bisschen aufgeregt, manche haben nur gelacht. Es war ein schöner Tag und ich würde das gerne öfters wiederholen. Leonie








