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7.2.2012

Kurzübersicht

Studie:

"Zur Wirkung des Schulsports auf exekutive Funktionen " des ZNL (Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen)
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Studienleiterin

Frau Dr. Sabine Kubesch
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Zuständiger Organisator in der Schule

Beratungsrektor Markus Bölling

unterstützendes Lehrerteam

  • Herr Harry Kraus
  • Herr Johannes Offinger
  • Herr Felix Wegmann
  • Herr Lambrecht
  • Herr Wasörl (Referendar)
  • Frau Steiner (Referendar)
  • Frau Wilhelmi

teilnehmende Schüler

20 Schüler aus einer 7. Klasse

Zeitungsartikel in den Erlanger Nachrichten

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Exekutive Funktionen und Schulsport

Eine neuropsychologische Studie zum Einfluss des Sportunterrichts und der bewegten Pause auf die Arbeitsgedächtnis- und Inhibitionsleistung von Schülerinnen und Schülern der 4. und 7. Klasse

Was sind exekutive Hirnfunktionen?

Exekutive Funktionen werden den höheren geistigen Leistungen zugeordnet. Sie sind vor allem in komplexen Situationen gefordert, für deren Bewältigung verschiedene kognitive Prozesse benötigt werden. Im Schulalltag spielen die exekutiven Funktionen eine große Rolle, da sie neben dem Sozialverhalten auch der Problemlösekompetenz der Schüler zugrunde liegen. Exekutive Funktionen gelten als eine wichtige kognitive Komponente der allgemeinen Intelligenz. Sie steuern Aufmerksamkeitsmechanismen, dazu zählen die Fähigkeiten, die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche zu fokussieren, Bedeutsames auszuwählen, irrelevante Informationen zu ignorieren und die Aufmerksamkeit in schneller Folge zu wechseln.

Welche Rolle spielt die Realschule am Europakanal?

Die Realschule am Europakanal ist eine Stützpunktschule der Testreihe zu Schulsport und exekutiven Funktionen des Gehirns. Die erste Testreihe wurde im Dezember 2006 in einer 7. Klasse durchgeführt. Nach einem vorgegebenen Zeitplan wurden Unterricht, bewegte Pause und neurolinguistische Test an Computern der Schule durchgeführt. Ein Team aus Lehrern und Referendaren betreute neben der Leiterin der Studie Frau Kubesch die Testreihen.

Fragestellungen und Ziele der Untersuchung

Mit den Schuluntersuchungen verfolgen wir folgende Ziele und Fragestellungen:

  1. Kann durch den Sportunterricht bzw. die bewegte Pause eine Verbesserung exekutiver Funktionen und damit von Lernleistungen und Sozialverhalten erzielt werden?
  2. Kann durch den Sportunterricht bzw. die bewegte Pause die kognitive Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler auch in der Folgestunde positiv beeinflusst werden?

Untersuchungsablauf

1. Woche

Montags: Einführung in die Testverfahren

Dienstags: 1.Computerisierte Testung, Sportunterricht oder bewegte Pause, 2. Computerisierte Testung, Mathematikunterricht, 3. Computerisierte Testung

2. Woche

Dienstags: Identischer Untersuchungsablauf, die Kinder nehmen aber nicht aktiv am Sportunterricht/der bewegten Pause teil (sie sehen nur zu)

Eine Genuntersuchung erfolgt nur dann, wenn in der gesamten Schüler(innen)gruppe eine Veränderung exekutiver Funktionen durch den Schulsport nachgewiesen werden konnte.

Freiwilligkeit

Die Teilnahme der Schüler an diesem Forschungsprojekt ist freiwillig. Das Einverständnis der Erziehungsberechtigten wurde eingeholt und kann jeder Zeit widerrufen werden.