Schulleben
- 1:
Schulleben.- 1.1:
Schüleraktivitäten. - 1.2:
Klassenfahrten. - 1.3:
Projekte. - 1.4:
Wimpernschlag und Ewigkeit.- 1.4.1:
20er Jahre (9 b). - 1.4.2:
Die Hugenotten in Erlangen.
- 1.4.1:
- 1.5:
Aus dem Unterricht. - 1.6:
Euroshop . - 1.7:
ERtappt. - 1.8:
Ganztagsangebote. - 1.9:
Schüler des Monats. - 1.10:
Praktika und Berufsvorbereitung. - 1.11:
Fachraumgestaltung. - 1.12:
Schulpartnerschaften. - 1.13:
SMV.
- 1.1:
- 2:
Eltern. - 3:
Personal. - 4:
Informationen. - 5:
Schulentwicklung. - 6:
Kontakt.
Die Zeit - Wimpernschlag und Ewigkeit
Einführung und Zielsetzung
Projektarbeit und Projektpräsentation verbinden sich im Modellversuch der bayerischen Realschule zu einem Ganzen - zur PROJEKTpräsentation.
Projektarbeit als Unterrichtsmethode und Lernform
Projektarbeit ist der „Königsweg“ kooperativen Lernens, der in hohem Maße sowohl individuell organisiertes als auch gemeinschaftliches Lernen im Team ermöglicht. Als Sozialform des Unterrichts fordert Projektarbeit die Teamarbeit der Schülerinnen und Schüler, als Unterrichtsprinzip fördert sie das kooperative Lernen.
Projektarbeit bedeutet nicht nur das Arbeiten in einem Projekt, sondern auch die Organisation und Leitung eines Projekts, das mehrere Stufen umfasst: Planung, Durchführung, Abschluss/ Präsentation, Dokumentation, Reflexion – insgesamt die etwas andere Möglichkeit, nicht nur fachlich-methodisches Wissen, sondern auch soziale und personale Kompetenzen zu erwerben.
Die PROJEKTpräsentation versteht sich als Beitrag zur ganzheitlichen Entwicklung der Jugendlichen. Dass die Schüler dabei selbst die Verantwortung für den Erfolg ihres Lernens in die Hand nehmen, aktiv tätig werden und die oftmals „konsumierende“ Haltung im Unterricht aufgeben, ist erwünscht und notwendig, wenn Projektarbeit gelingen soll.
Rahmenbedingungen
a) Die Themenstellungen sollen fächerübergreifend und möglichst offen formuliert werden. Eine Bindung an den Lehrplan besteht nicht. Eine Einbeziehung der Schülergruppen in die Themenfindung ist wünschenswert.
b) Eine Beurteilung während der Projektarbeit ist sehr hilfreich, um die Schüler individuell begleiten und möglichst intensiv fördern zu können. Außerdem hat man die Möglichkeit, zu Noten zu kommen. Als Hilfestellung bei der Beurteilung habe ich auf „v-share“ am Rechner diverse Beurteilungsbogen usw. abgelegt.
c) Die Präsentation soll als teamgerechte und – sofern die Themenstellung geeignet ist - als dynamisch angelegte Gruppenpräsentation unter adäquatem Medieneinsatz erfolgen. Die Moderation der einzelnen Ergebnisbeiträge durch ein Gruppenmitglied bietet sich an (keine Einzelreferate!).
d) Der Präsentationsrahmen hängt von den Ergebnissen ab. Dabei sind verschiedene Möglichkeiten angedacht. So können die Ergebnisse/Präsentationen am Ende des Schuljahres an einem Projekttag gezeigt oder in der Aula unserer Schule ausgestellt werden.
e) Ein Zertifikat soll über die Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler im Projekt (Einzel- und Gruppenleistung) ebenso Auskunft geben wie über das Ergebnis der Projektarbeit einschließlich der Präsentation. Eine Maske für ein Zertifikat habe ich auf „v-share“ abgelegt.
f) Grundsätzlich sind alle Lehrkräfte der Jahrgangsstufe 9 gehalten an der Projektpräsentation mitzuarbeiten.
Harry Kraus
(Koordinator der Projektpräsentation 2009/2010)
20er Jahre (9 b)
Die Lehrkräfte Geinzer (Geschichte) und Grauer (Deutsch) einigten sich auf ein fächerverbindendes Projekt zum Thema „Die 20er Jahre“. Anstoß zu dieser Themenfindung gab eine ausgearbeitete und erfolgreich erprobte Unterrichtseinheit aus dem Fachgebiet Geschichte und die Lehrkräfte sahen in diesem Thema großes Potential für ein Projekt zum übergeordneten Thema „Wimpernschlag und Ewigkeit“.
Die Hugenotten in Erlangen (9 d)
Ausgangspunkt für das Projekt war die Tatsache, dass etliche Schüler aus der Religionsgruppe am Schüleraustausch mit der Partnerschule in Alès (Südfrankreich) teilnahmen. Da Südfrankreich ebenso wie Erlangen eine Hochburg der Hugenotten war bzw. bis heute Zentrum des reformierten Glaubens ist, lag es nahe, sich in einem gemeinsamen Projekt thematisch vorzubereiten.
