Die Aufgaben der Beratungslehrer lassen sich in zwei Bereiche gliedern: Schullaufbahn- und Berufsberatung sowie Beratung bei Lernschwierigkeiten. Die Beratungslehrer stehen dabei in Kontakt zur Schulleitung, zum Klassenleiter und den Fachlehrern, zur Schulpsychologin, zum Schulsozialpädagogen sowie zu weiterführenden Stellen wie der Staatlichen Schulberatungsstelle in Nürnberg, anderen Schulen im Umkreis, dem Berufsinformationszentrum, in Frage kommenden Arbeitgebern und Ämtern wie dem Jugendamt.

Schullaufbahnberatung

Häufig gestellte Fragen von Eltern an die Beratungslehrer sind: Welche Wahlpflichtfächergruppe (ab Jahrgangsstufe 7) ist die richtige für mein Kind? Soll mein Kind die Klasse wiederholen? Soll mein Kind die Schule wechseln? Soll mein Kind während der 9. Klasse den „Quali“ machen? Außerdem stehen die Beratungslehrer für Gespräche hinsichtlich der Aufnahme an die Realschule zur Verfügung und beraten und informieren zum Übertritt an die Fachoberschule und zu allen weiteren Fragen, die mit der Schullaufbahn an der Realschule und im Anschluss daran zu tun haben.

Lernschwierigkeiten

Die Beratungslehrer können Lernschwierigkeiten (wie zum Beispiel mangelnde Motivation, unzureichende Lernstrategien, Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom oder Legasthenie) diagnostizieren. Die Eltern können sich Rat holen, welche weiteren Stellen für Schüler mit Lernschwierigkeiten helfen werden. Im Rahmen einer pädagogisch-psychologischen Einzelfallhilfe dienen die Beratungslehrer wie auch die Schulpsychologin und der Schulsozialpädagoge als Anlaufstelle bei Erziehungsschwierigkeiten oder Fällen von Mobbing.

Berufsberatung

Die Beratungslehrer unterstützen die Schüler bei ihrer Berufswahl. Zum einen finden persönliche Gespräche mit den Schülern statt, zum anderen organisieren sie die Teilnahme der Schüler an den Erlanger Berufsinformationstagen beziehungsweise Besuche des Berufsinformationszentrums. Sie halten Kontakt zu regionalen Arbeitgebern aus Industrie, Handwerk und Dienstleistung sowie den Referenten der verschiedenen Innungen. Außerdem vermitteln sie den Schülern wichtige Hinweise zur Gestaltung von schriftlichen Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen

Betriebspraktika

In den 8. Klassen findet im Schuljahr 2016/17 erstmals ein verbindliches Betriebspraktikum während der Schulzeit (Juni oder Juli) statt. In den 9. Klassen wird auch weiterhin die Durchführung eines freiwilligen Betriebspraktikums in den Oster- oder Pfingstferien organisiert. Wir werden rechtzeitig entsprechende Rundschreiben herausgeben. Natürlich ist ein Schnupperpraktikum auch zu anderen Zeiten möglich, allerdings sollte dann eine eigene Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden, zum Beispiel in der Sparkasse am Hugenottenplatz.

Lernschwierigkeiten

Die Beratungslehrer können Lernschwierigkeiten (wie zum Beispiel mangelnde Motivation, unzureichende Lernstrategien, Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom oder Legasthenie) diagnostizieren. Die Eltern können sich Rat holen, welche weiteren Stellen für Schüler mit Lernschwierigkeiten helfen werden. Im Rahmen einer pädagogisch-psychologischen Einzelfallhilfe dienen die Beratungslehrer auch als Anlaufstelle bei Erziehungsschwierigkeiten oder Fällen von Mobbing.

Übertritt an die Berufliche Oberschule (FOS)

FOS und BOS sind als eigenständige Schularten unter dem Dach einer „Beruflichen Oberschule“ zusammengefasst. An der FOS können die Fachhochschulreife (nach Klasse 12) und die fachgebundene allgemeine Hochschulreife (nach Klasse 13) beziehungsweise die allgemeine Hochschulreife (nach Klasse 13 mit zweiter Fremdsprache) erworben werden. Die Aufnahmevoraussetzung ist ein Notenschnitt von 3,5 und besser in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik im Abschlusszeugnis der Realschule. Eine Aufnahmeprüfung ist nicht möglich. Mittlerweile gibt es außerdem eine „Berufsschule plus“, an der gleichzeitig mit einer beruflichen Ausbildung die Fachhochschulreife erlangt werden kann. Das gleiche gilt für die so genannte DBFH (Duale Berufsausbildung und Fachhochschulreife).

Übertritt in ein Gymnasium

Für besonders begabte Absolventinnen und Absolventen der Realschule besteht die Möglichkeit, innerhalb von drei Jahren die allgemeine Hochschulreife zu erwerben. Dabei ist in der Schulordnung kein verbindlicher Notendurchschnitt festgelegt, jedoch ein positives Gutachten von Seiten der Realschule. Empfohlen wird der Besuch einer 10. Einführungsklasse, die von immer mehr Gymnasien im Einzugsbereich angeboten wird. Die 11. und die 12. Klasse können dann an jedem anderen Gymnasium besucht werden. Bis Ende Februar muss eine vorläufige Anmeldung zum Besuch eines Gymnasiums in unserem Sekretariat oder bei den Informationsveranstaltungen der Gymnasien abgegeben werden.

Wechsel von der Mittelschule oder dem Gymnasium an die Realschule

Ein Wechsel von einer anderen Schulart an die Realschule ist mit Beginn des Schuljahres möglich, in Ausnahmefällen bis zum Termin des Zwischenzeugnisses. Über Vorrückungsbedingungen, Zweigwahl, Probezeit oder Nachholfrist informieren die Beratungslehrer der Realschule, vorher ist ein Gespräch mit den Beratungslehrkräften der bisher besuchten Schule erforderlich. Aufgrund der sehr hohen Schülerzahlen an der Realschule am Europakanal können Zusagen unter Umständen nicht unmittelbar erteilt werden.

Rundschreiben der Beratungslehrer

Die Rundschreiben der Beratungslehrer werden über unser Elterninformationssystem CLAXSS versandt. Bestimmte allgemeine Rundschreiben finden Sie dort.
CLAXSS aufrufen

Für weitere Fragen stehen die Schulleitung und die Beratungslehrer gerne zur Verfügung.

Beratungslehrer

Bayer, Michael

Michael Bayer

Seminarlehrer Psychologie, Beratungslehrer
Waitz, Michael

Michael Waitz

Beratungslehrer