Unter dem Motto „Klasse sein“ erlebte die Klasse 6b einen besonderen Projekttag rund um das Thema soziales Miteinander und Klassengemeinschaft. Gestaltet wurde der Tag von unserer Schulpsychologin Frau Weber sowie Frau Albrecht, die gemeinsam ein abwechslungsreiches und stärkendes Programm für die Schülerinnen und Schüler vorbereitet hatten. Im Mittelpunkt standen die Themen Zusammenhalt, Mobbingprävention, wertschätzende Kommunikation und gemeinsames Wachsen. Ziel war es, das „Wir-Gefühl“ der Klasse weiter zu stärken und den respektvollen Umgang miteinander bewusst in den Fokus zu rücken. Zu Beginn setzten sich die Schülerinnen und Schüler kreativ mit dem Thema „WIR“ auseinander: In Gruppen gestalteten sie kleine Monster, die jeweils auf individuelle Weise, das „Wir“ ihrer Klasse symbolisierten – bunt, einzigartig und doch als Gemeinschaft verbunden. Die Ergebnisse wurden auf einem großen Plakat zusammengeführt, das nun in der Aula hängt und täglich an diesen gelungenen Tag erinnert. Im weiteren Verlauf erarbeiteten die Kinder mithilfe von Sprechblasen, wie positiver Umgang und gelingende Kommunikation aussehen können. Gemeinsam wurde überlegt, welche Worte Mut machen, stärken und verbinden – und welche Aussagen verletzen können. So entstand ein intensiver Austausch über Sprache und ihre Wirkung.
Verschiedene Gruppenspiele sorgten anschließend für Bewegung, Freude und stärkten spürbar das Gemeinschaftsgefühl. Ein besonderer Abschluss war die kreative Gestaltung von Blumentöpfen. Jedes Kind bemalte seinen eigenen Topf farbenfroh und pflanzte anschließend ein kleines Stück „WIR“ ein. Dieses symbolische Stück Klassengemeinschaft durfte mit nach Hause genommen werden. Dort soll es nun wachsen und gedeihen – als sichtbares Zeichen für Zusammenhalt, Freundschaft und die Erinnerung an einen wunderbaren Tag der Gemeinschaft.
Der Projekttag hat eindrucksvoll gezeigt: Klasse sein heißt, gemeinsam stark zu sein.
Nächster Tag, nächstes Projekt: Einen spannenden Einblick in die Welt der Informatik erhielt die Klasse 6b bei ihrem Besuch an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Gemeinsam mit Frau Geinzer, Herrn Tschampel und Frau Herfurth nahm die Klasse an einem Workshop teil, der von TechNat e.V. organisiert wurde. Im Workshop „Pixeling“ – Die digitale Welt der Bilder der Mobilen Digitalwerkstatt gingen die Schülerinnen und Schüler der Frage nach:
Wie werden Bilder eigentlich auf einem Bildschirm dargestellt? Und was genau ist ein Pixel?
Mit viel Kreativität und praktischem Ausprobieren entdeckten die Kinder, warum ein digital erzeugtes Bild auch Rasterbild genannt wird. Mithilfe rechteckiger Puzzleteilchen legten sie eigene Bilder und erfuhren dabei anschaulich, welche Rolle die Pixelgröße spielt und was unter Auflösung zu verstehen ist. Schnell wurde deutlich: Je kleiner die einzelnen Bildpunkte, desto genauer und detailreicher erscheint das Gesamtbild. Die Klasse wurde für diesen Projekttag in zwei Gruppen geteilt. Während eine Gruppe aktiv am Workshop teilnahm, besuchte die andere Gruppe parallel eine spannende Führung durch die Informatiksammlung der FAU. Dort erhielten die Schülerinnen und Schüler interessante Einblicke in die Entwicklung der Computertechnik und konnten historische Geräte und Exponate aus nächster Nähe betrachten.
Der Projekttag verband auf gelungene Weise Kreativität, praktisches Arbeiten und theoretisches Hintergrundwissen. Die 6b kehrte mit vielen neuen Eindrücken und einem erweiterten Verständnis für die digitale Welt der Bilder zurück – ein lehrreicher Ausflug in die Welt der Informatik!
Martina Albrecht