Mit Köpfchen auf zwei Rädern

Mit Köpfchen auf zwei Rädern

Wie verhalte ich mich sicher im Straßenverkehr? Was ist auf dem Fahrrad erlaubt und was kann schnell gefährlich werden? Mit diesen Fragen haben wir uns im Rahmen der Alltagskompetenzen intensiv beschäftigt.
Dazu besuchten wir ein Fahrrad-Sicherheitstraining des ADFC auf der Rollschuhbahn in der Michael-Vogel-Straße. Dort konnten wir wichtige Grundlagen rund ums sichere Radfahren praktisch üben: Präzises Fahren auf schmalen Spuren, richtiges Bremsen und das sichere Beherrschen des Fahrrads in verschiedenen Situationen. Besonders spannend wurde es bei außergewöhnlichen Übungen – etwa als wir ausprobieren durften, wie schwierig und riskant es ist, während der Fahrt ein Bobbycar zu ziehen. Dabei wurde schnell klar: Was auf den ersten Blick lustig aussieht, kann im Straßenverkehr gefährlich werden.
Genau daraus entstand eine neue Idee: Statt nur über Verkehrsregeln zu sprechen, wollten wir selbst aktiv werden. In kleinen Gruppen produzierten wir deshalb kurze Videoclips zu typischen Situationen aus dem Straßenverkehr. Darf man mit dem Fahrrad ein Wheelie fahren? Ist das Handy während der Fahrt erlaubt? Kann man nebenbei essen oder jemanden auf dem Lenker mitnehmen? In unseren Videos gehen wir diesen Fragen nach und zeigen anschaulich, welche Verhaltensweisen erlaubt sind – und welche man lieber bleiben lässt.
Aus den einzelnen Clips entsteht nun eine informative Webseite von Schülerinnen und Schülern für Schülerinnen und Schüler. Unser Ziel ist es, auf verständliche und unterhaltsame Weise für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu sensibilisieren und zu zeigen, dass Verkehrsregeln nicht nur wichtig, sondern auch alltagsnah sind.
Auch wenn wir anfangs dachten, dass uns einfach nur noch einmal der Fahrradführerschein bevorsteht, entwickelte sich das Projekt zu einer kreativen und spannenden Erfahrung. Am Ende haben wir nicht nur unsere Fahrtechnik verbessert, sondern auch gelernt, Verantwortung im Straßenverkehr zu übernehmen und unser Wissen an andere weiterzugeben.
Kathrin Gauss